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2006 - 2010
As the new AMASC World President Hermine van Asten-Wennekers indicated in her accepting address, there are many types of poverty to reflect and act upon: Poverty in love and heart and so on,and so on... |
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Der oben stehende Ausschnitt von der AMASC Website ( http://www.amasc-sacrecoeur.org/) stellt schon die Zukunftsvision des Präsidentinnen - Treffens der AMASC in Rye (Westchester in der Nähe von New York - Convent of the Sacred Heart in Greenwich/Connecticut)Ursprünglich als Weltkongress in New Orleans konzipiert, fand das Treffen in sehr verkleinerter Form als Präsidentinnentreffen und Generalversammlung in Rye statt. Wir wurden schon bei der Unterzeichnung der neuen Statuten im Dezember 2005 in Brüssel darauf aufmerksam gemacht, dass unter den geänderten Umständen, d. h. nach der furchtbaren Naturkatastrophe nur 2 (stimmberechtigte) Vertreter pro ANASC (Association Nationale des Anciennes et Anciens du Sacré- Coeur = nationale Vereinigungen) zugelassen waren. Der Kongress war erst endgültig abgesagt worden, als die Hotels, in denen schon Reservierungen vorgenommen worden waren, sich außerstande sahen, ihren schon eingegangenen Verpflichtungen nachzukommen. Wer im Fernsehen oder in den Zeitungen Berichte über die Situation viele Monate nach dem Unglück gesehen oder gelesen hat, kann verstehen, dass die Veranstaltung eines Weltkongresses unmöglich geworden war. Wir schickten zwar die in Polen an die einzelnen Länder zur Bearbeitung gegebenen Themenkreise wie vorgesehen ein, aber zu einer genaueren Diskussion darüber kam es nicht, sie wurden uns später gesammelt weitergegeben. Unser Beitrag betraf Fragen der Umwelt. Wer sich für die Einzelheiten des Ablaufes in Rye interessiert, möge bitte in der Agenda, die uns schon vorher zugeschickt worden war nachlesen. Ich möchte hier eher unsere (Brigitte Wagners und meine) Eindrücke wiedergeben |
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Beim anschließenden Frühstück zeigt sich schon der „Esprit du Sacré Coeur": als ich mich nämlich an eine zufällig neben mir sitzende Japanerin wandte, da ich sie um eventuelle Kontakte für eine im Sommer nach Japan reisende Ancienne bitten wollte, stellte sich heraus, dass es sich um die Hospitality - Verantwortliche handelte, die nur diesen einen Tag in Rye war! Inzwischen ist der Kontakt schon hergestellt und ich hoffe sehr, dass etwas daraus wird! Nach dem von Sr. Miller vorbereiteten Gebet (wie sie es zu jedem Sitzungsbeginn und –Ende tun sollte) wurden wir mit dem Ablauf des Treffens vertraut gemacht und die Tagesordnung erläutert. Der Rest des Tages war den Rechenschaftsberichten der AMASC – Vorstandsmitglieder, der Diskussion um die als Ergänzung zu den neuen Statuten abgefassten sog. By-laws (Erläuterungen zur Anwendung der Statuten) und der Vorstellung der Kandidaten für den zu wählenden neuen Vorstand gewidmet. Leider gab es auch Wortmeldungen, die die Schwierigkeiten einer internationalen Organisation widerspiegelten: Reiko Kobori (Japan), ehemalige AMASC – Präsidentin, beklagte den Mangel an Kommunikation in den letzten Jahren und ein Großteil der von Spanien beanstandeten Abschnitte der By-laws erwies sich schließlich als Ergebnis eines Übersetzungsfehlers. Die Berichte der nationalen Präsidentinnen waren mit 3 Minuten limitiert und fast jede wurde mitten im Satz vom Läuten des „Weckers" unterbrochen, was für einige eher frustrierend war. Claudia Taylor (Malta), nach der Wahl am Sonntag neue Vizepräsidentin) gab einen Einblick in mögliche Arbeiten der AMASC in der Zukunft: Voices against Poverty. Sie und unterstützte ihren Vortrag mit einer Power Point Präsentation, wobei zu betonen ist, dass die technische Unterstützung – zumindest während wir im Hotel tagten – nichts zu wünschen übrig ließ: die Vorträge, Wortmeldungen und Diskussionen wurden von Berufsdolmetschern über drahtlose Kopfhörer von den und in die 3 offiziellen Sprachen der AMASC übersetzt: Englisch, Französisch, Spanisch. Während der privaten Gespräche einigte man sich sehr schnell auf die eine oder andere Sprache, wobei man allerdings manchmal erst im Verlauf eines Gespräches entdeckte, dass eine andere als die zuerst gewählte Sprache einfacher wäre. So war ich z. B. sehr erleichtert, mit der australischen Webmaster(in) nach einiger Zeit auf das mir vertrautere Französisch übergehen zu können, da sie geborene Belgierin ist! Am Abend des ersten Tages waren wir zu sog. home dinners eingeladen und aufgeteilt. Brigitte, die nicht zum ersten Mal auf einem internationalen AMASC – Treffen war erklärte mir, dass es sich um private Einladungen in Anciennes - Familien handelte. Wir lernten dabei typisch amerikanische Häuser in einer typisch amerikanisch besiedelten (reichen) |
Region, nämlich Westchester, kennen und wurden in einem alten Schulbus dorthin gebracht. Diese Einrichtung erwies sich als sehr sympathisch und ich glaube fast alle TeilnehmerInnen (es waren auch Ehemänner dabei) kamen recht beschwingt und mit vielen neuen Eindrücken ins Hotel zurück. Der 2. Tag brachte eine Fortsetzung der Präsidentinnen – Berichte, ein Referat der amerikanischen Provinzoberin Sr. Kathleen Conan und kleinere Arbeitskreise, in denen die Situation der einzelnen Vereinigungen, die Arbeitsweise und der Inhalt der kommenden vier Jahre diskutiert werden sollten. Da hier keine Dolmetscher anwesend waren, musste man sich für eine der offiziellen Sprachen entscheiden. Leider kam es nicht mehr zu der von Claudia Nicolaije (Niederlande) als Koordinatorin der Young AMASC vorbereiteten Power Point Präsentation über die Projekte der Jugend. Der 3. und offiziell letzte Tag erlaubte es uns, eine der beiden nächst gelegenen Sacré-Coeur – Schulen kennen zu lernen, da wir nach Greenwich eingeladen worden waren. Sr. Joan Magnetti, die Direktorin der Schule, präsentierte diese in einer sehr interessanten Rede und wir sollten später noch die Möglichkeit einer Besichtigung haben. Die Unterbringung der Generalversammlung, es war auch der Wahltag, war zwar gut vorbereitet worden, aber man hatte nicht mit Wind und strömendem Regen gerechnet, so dass wir in Mantel und Handschuhen (so vorhanden) am Vormittag den Ausführungen einer Sacré – Coeur – Schwester aus Uganda und zweier indischer Anciennes folgten. Es ging um die Bewilligung von Zuschüssen für konkrete Projekte dieser beiden Länder: der Aufbau einer Schule in Uganda und ein Projekt zur Wassergewinnung in Indien. Nach Bewilligung und symbolischer Übergabe dieser Zuschüsse bot eine der indischen Vertreterinnen an, ein oder zwei jungen Anciennes das Projekt zu zeigen und sie zur Mitarbeit einzuladen. Berichte der Arbeitsgruppen vom Vortag mussten diesmal ohne Computerunterstützung vorgetragen werden. Nach dem von der Schule und amerikanischen Anciennes vorbereitetem Mittagessen kamen wir in die inzwischen geheizte Sporthalle zurück, um die Wahl des AMASC – Teams für die nächsten 4 Jahre abzuwickeln. Die Kandidatinnen für das neue AMASC - Team, deren Lebensläufe allen nationalen Präsidentinnen zugeschickt worden waren, wurden in mehreren Wahlgängen alle mit großer Mehrheit gewählt: das neue Team habe ich direkt von der AMASC-Seite kopiert: http://www.amasc-sacrecoeur.org/board.html.Es setzt sich diesmal, bis auf eine Ausnahme, aus Europäerinnen zusammen und so wird auch das nächste große Treffen in Europa stattfinden. Die Idee der neuen Präsidentin Hermine van Asten , schon nach 2 Jahren zu einem internationalen Treffen einzuladen, war nicht unumstritten, da es für viele eine Kostenfrage ist und z. B. im Falle der südamerikanischen Länder mit einem Lateinamerikatreffen kollidieren könnte. |
"AMASC Board"
The new AMASC Board of Directors was elected on Sunday 23 April,
2006.
Hermine van Asten-Wennekers and her team have accepted the mandate to
serve
AMASC for the next four years 2006 - 2010.
The theme adopted
Fight Poverty - Combattre la Pauvrete - Combatir la Pobreza
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PRESIDENT |
Hermine van Asten-Wennekers |
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VICE PRESIDENT |
Claudia Taylor-East |
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SECRETARY-GENERAL |
Sylvia Gillian "Gillie" Collyer |
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TREASURER-GENERAL |
Patricia Lauwers |
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Representing the Society of the Sacred Heart |
Chantal de Jonghe rscj |
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ARCHIVIST |
Jacqueline Klomp Verhoeven |
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Director |
Cerena de Souza |
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Director |
Ana Drisaldi |
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Director |
Beatrice Keleher Raffoul |
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Director |
Barbara Brown Lopiccolo |
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Director |
Penelope "Penny" Sturrock |
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Director |
Silvia Wollersheim |
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Director |
Claudia Nicolaije |
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Director |
Carmen de Villalobos Ortega |
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Director |
Anne de Broglio |
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AMASC EMERITUS MEMBERS (* deceased)
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Nachdem uns schon die Schule von Greewich gezeigt worden war, feierten wir nach der Wahl die Sonntagsmesse in der schuleigenen Kapelle nach amerikanischer Art: ein Mädchenchor in langen schwarzen Taftkleidern untermalte die Messe, in der Vertreter des neuen Teams die Fürbitten lasen. Einer anschließenden Agape wohnten auch einige Eltern (Sponsoren?) bei. Wir waren sehr beeindruckt von dem großzügig angelegten Gebäude und dem dazugehörigen Park, allerdings erschienen uns die genannten Schulgeldbeträge astronomisch: 20 000 $ pro Jahr, wobei zu bemerken ist, dass Greenwich noch von den Ordensschwestern geleitet wird. Einige von uns hatten am Nachmittag des nächsten Tages (der Vormittag war für eine erste Gesprächsrunde des neuen AMASC-Teams vorgesehen) noch die Möglichkeit, die direkt in New York am Centralpark (Ecke 5th Avenue/91th!) gelegene Sacred Heart – Schule zu besuchen. |
Hier ist das Schulgeld noch höher (29 000 $ pro Jahr) und viele von uns wähnten sich in einer anderen Welt: ballroom und andere Repräsentationsräume eines riesigen Gebäudekomplexes, der seinerzeit vom Orden aus Privatbesitz angekauft worden war. Eine von der Schule bezahlte Ancienne führte uns durch die Räume und antwortete geduldig auf unsere Fragen: ihre Aufgabe ist es, den Kontakt mit ehemaligen Schülerinnen (nur Mädchen) zu halten und Aktivitäten zu veranstalten. Alles in allem waren die 3 Tage in Rye eine sehr interessante Erfahrung, vor allem auch deshalb, weil man sehr viel von den Ideen und Vorgangsweisen anderer Länder lernen kann, aber trotzdem sehr ermüdend und nach einer „privaten" Woche im übersprudelnden New York freuten sich Brigitte und ich auf unser weitaus beschaulicheres Wien. Ursula Kokalj |