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PROJEKT KAMMERLANDER |
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Im Jahr 2007 ist es uns "passiert": Wir haben eine Schule in der Cote d´Ivoire (Elfenbeinküste) gebaut. Keimzelle dieses „wir" war ein Priester aus Gbeta, einem Dorf im Nordwesten und ein Freundeskreis. Pater Pierre studiert in Wien Theologie. Die nordwestliche Region des Landes an der Grenze zu Liberia, Guinea und Mali ist seit dem Bürgerkrieg von der Zentralregierung nahezu vergessen. Es gab kaum Schulen, keine medizinische Versorgung, keine Infrastruktur, keine Hoffnung. Pater Pierre aber träumte davon, in seinem Dorf eine Schule zu bauen. In diesen Traum hinein platzte völlig unerwartet eine kleine Erbschaft. Plötzlich konnten wir beginnen.
Der Traum vom Schulzentrum …
Das Projekt hat eine eigene Dynamik entfaltet. Juni 2008 wird die öffentliche Volksschule eröffnet. Pater Pierre und regionale Persönlichkeiten gewinnen den Staat als Schulbetreiber. So belasten uns keine laufenden Kosten. Das ganze Dorf, lokale Politiker, der Schulinspektor, die Familie und Freunde von Pater Pierre werden vom Elan erfasst. Freunde aus Wien begleiten Pierre zum Eröffnungsfest. Eröffnet und eingeweiht wird die Schule und auch ein Lehrerhaus, ein Geburtenzentrum, eine Frauengenossenschaft und eine WC-Anlage.Das Projekt und der Kreis der Unterstützer wachsen stetig: die Selbstbesteuerungsgruppe Club 0,7 (österreichische Beamte des Außenministeriums und der Europäischen Kommission) wählt mit Enthusiasmus das Projekt zur Unterstützung aus. Die Österreichische Sacré Coeur Vereinigung übernimmt das Projekt einzelner Altzöglinge als Vereinsprojekt. Gott sei Dank, denn den wachsenden Geldbedarf konnten wir nicht allein abdecken. … wird Wirklichkeit! Im ersten Schuljahr 2008/2009 besuchen 270 Kinder die Schule. Im heurigen Herbst beginnen weitere 140 Kinder. Der Staat finanziert sechs Lehrer. Wir bauen zwei weitere Wohnhäuser für Lehrer. Der Club 0,7 hat dem Dorf eine Kantine geschenkt. Deren Betrieb übernimmt dank der Frauengenossenschaft das PAM (Welternährungsprogramm). Die Kinder bekommen nun täglich eine Mahlzeit. Ausgebildete Frauen bereiten das Essen zu und bauen die erforderlichen Grundnahrungsmittel an. UNICEF unterstützt uns beim Bau eines Brunnen für die Schule. Die Geburtstation ist 24 Stunden besetzt. Eine Saatgutbank und zahlreiche kleine Geschäftsinitiativen arbeiten rentabel. Das
Dorf Gbeta ist zu „DEM Friedensprojekt" der Region geworden.
Jugend kommt in das Dorf zurück; Frauen aus Nachbardörfern wollen ins
das Dorf einheiraten, weil es ein Ort der Hoffnung für ihre Kinder ist. Gbeta verdient Ihre Unterstützung!
- Der Region fehlt ein Gesundheitszentrum. Kranke müssen derzeit auf mühsamen Wegen nach Liberia. Können wir ein Gesundheitszentrum finanzieren? Gbeta würde damit ein kompetentes Schul- und Gesundheitszentrum für die Region. Wir verhandeln mit der Regierung, damit der Staat den laufenden Betrieb übernimmt. Eine kleine Solaranlage für dieses Zentrum hieße mehr Unabhängigkeit. - Wenn wir die Frauengenossenschaft ausbauen, können Frauen aus Nachbardörfern mitmachen. Deren Männer wünschen sich, einbezogen zu werden. - Begabten Dorfbewohnern wollen wir Stipendien für eine Ausbildung gewähren. - Ein Kulturzentrum sollte sich um die Bewahrung alter Kultur und Weisheit bemühen. Wir möchten, wir wollen, ………….können wir? Ideen gibt es viele. Schutz der Restbestände des Regelwaldes, die Müllbeseitigung, die Energiesorgung…….. Um auch nur einen Teil unserer Ideen umsetzen zu können, bitten wir um Ihr Mitwirken. Wollen Sie mitmachen? Wir bitten um Ideen und Geld. Schreiben Sie uns – Kontakt bevorzugt per E-Mail. Wir halten Sie über die Entwicklung in Gbeta auf dem Laufenden.
Kontakt Dr. Johanna Kammerlander Tel. 0676/7293955, e-mail: jjk@aon.at
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Das Friedensprojekt Gbeta verdient Ihre Unterstützung! in bar, oder durch Überweisung Schoellerbank „Dr. Johanna Kammerlander/Projekt Gbeta" IBAN: AT 621920068510310046; BIC: SCHOATWW
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